Bewegung lernen

Kleinkinder

Zusammenhang von Fähigkeiten und Verhalten –
Bewegung, Lernfortschritt und Emotionen

„Das interessiert mein Kind nicht“.

Diesen Satz höre ich oft von Eltern. Aber ist das wirklich wahr?

mehr lesen

Babies und Kleinkinder sind von Natur aus neugierig. Sie müssen es sein – wäre der Mensch nicht von Geburt an aufmerksam auf alles was um ihn herum passiert, wären wir längst ausgestorben (weil uns andere Tiere gefressen hätten) und wir hätten uns nicht zu dem entwickelt, was wir heute sind.

Wenn ein Baby oder ein Kind auf Dinge und Vorkommnisse in seiner Umgebung nicht reagiert, hat das nicht mit seinem Interesse zu tun, sondern schlicht mit der Tatsache, dass es den Menschen oder das Spielzeug nicht wahr nimmt. Z. B. weil das Kind in seiner Bewegung eingeschränkt ist und somit ein kleines Blickfeld hat. Dann sieht es die Person oder das Spielzeug einfach nicht.

Bewegung und Sehen sind eng miteinander verbunden. Es gilt herauszufinden, wo der Ursprung des „Desinteresses“ liegt: in der Bewegung oder im Sehen. Aber keine Angst: beides kann Ihr Kind bei mir mit Freude lernen.

Parallel dazu ist zu beobachten, dass diese Kinder zwei Verhaltensmuster zeigen: entweder, sie sind sehr ruhig und ziehen sich in sich zurück. Oder sie sind unzufrieden und eher „aggressiv“ (dieses Wort möchte ich bitte nicht negativ verstanden haben) und verteidigen sich, weil sie instinktiv spüren, dass sie durch ihre Einschränkung in Gefahr sind. Sobald Ihr Kind gelernt hat, die Welt sicher und erfolgreich wahrzunehmen und darin kompetent zu agieren, wird es aufblühen und aufgeschlossen und fröhlich sein.

„Mein Kind kann sich nicht alleine beschäftigen“.

Kinder, die keine 5 Minuten alleine spielen, sind eine Herausforderung für die Eltern.

mehr lesen

Dafür kann es verschiedene Gründe geben. In einer move2smile Lektion finden wir Wege für Ihr Kind um sich mit etwas über eine angemessene Zeit beschäftigen zu können.

„Mein Kind passt nicht auf. Mein Kind ist schusselig.“

Jedes Kind macht, was es kann. So gut es kann.

mehr lesen

Sätze wie „Pass auf!“ oder „Mach langsam!“ helfen dem Kind
nicht.
In den move2smile Lektionen finden wir gemeinsam den Ursprung, warum Ihr Kind die Dinge so macht wie es sie macht. Mit meiner Unterstützung kann Ihr Kind spielend neue Möglichkeiten entdecken, wie seine Aktionen erfolgreicher werden.

Kinderturnen early Elki

Turnspass für Kinder ab dem Zeitpunkt wo sie krabbeln können, bis zum Übergang ins „offizielle“ Eltern-Kind-Turnen. Wissenschaftlich fundiert und mit entwicklungspsychologischem Hintergrund.
Die Kurse dauern immer von Schulstart bis zu den nächsten Schulferien. (Z.B. Start nach den Winterferien bis Beginn der Frühlingsferien) Also immer 8 – 10 Wochen. 1 x wöchentlich, 1 Stunde in der Turnhalle der Heilpädagogischen Schule in Steffisburg. Kosten 10.- SFR / Stunde. 7 – 12 Kinder mit Begleitperson.

mehr lesen

Im überschaubaren Raum der Turnhalle machen wir alles, was man im Turnen so tun kann: Die Kinder dürfen sich frei bewegen, wir singen, tanzen, spielen, klettern, schaukeln, rutschen, rollen, malen, entdecken und lachen dabei.

Das besondere an meinem early Elki ist, dass die Eltern, Grossis/Grosseltern, Göttis/Paten und alle, die die Kinder begleiten, nebenher wertvolle Informationen zur Entwicklung der Kinder und ihrer Gehirne bekommen. z.B. warum es so wichtig ist, die Kinder alleine entdecken und klettern zu lassen anstelle sie irgendwo hoch zu heben, wo sie alleine nicht hin gekommen wären, um sie dann dort oben fest zu halten.

Wenn Kinder schon im Krabbelalter lernen, Hindernisse selbst zu überwinden werden sie das auch im späteren Leben können. Wenn sie sich dank eines guten Gleichgewichts frei bewegen können, wird sie auch später nichts so schnell aus der Balance bringen. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, was sie schon können und was noch nicht. Wenn wir genau beobachten und sie ausprobieren lassen, vertieft sich ihr Lernen und vor allem ihre Sicherheit. Dann brauchen wir nicht mehr zu rufen „pass auf!“ oder „mach langsam!“, denn dann haben die Kinder Fähigkeiten erworben, die ihrer Sicherheit dienen.

Darüber hinaus sollen die Kinder im early Elki die Gelegenheit bekommen, Kontakt zu anderen Kindern zu erleben. Dazu gehört, dass wir sie nicht wie die Löwenmama ihr Kleines am Fell packen, wenn sie einem anderen Kind zu nahe kommen. Im Kindergarten und in der Schule wird Sozialkompetenz von den Kindern erwartet. Wenn ein Kind das nicht hat, ist der Weg in die Therapie ein kurzer. Wenn wir also wollen, dass unsere Kinder mit anderen Kindern klar kommen, müssen wir ihnen auch die Möglichkeit geben, das zu lernen. Kleine Kinder haben noch kein Konzept von Höflichkeit, Mein-oder-Dein oder von „Hinten-Anstellen“. Und ich bin überzeugt, dass kein Kind am Morgen aufwacht und sich denkt „heute haue ich dem aber eins“. Kinder probieren aus was geht und was nicht. Und wenn wir geduldig beobachten, stellen wir fest, dass viel mehr geht, als wir denken und die Kinder fast immer einen Weg finden, ohne, dass wir uns einmischen. Seine eigenen Erfahrungen machen zu dürfen bedeutet echtes Lernen.

„Kinder haben eine lange Leitung.“ – Das stimmt wirklich und begründet sich in der Entwicklung des Gehirns und der Myelinisierung der Nervenfasern. Mit diesem Wissen ist es leicht, sich auf die Langsamkeit des Kindes einzustimmen und zu erleben, wie das Kind immer fröhlicher wird und Konflikte sich in Luft auflösen.Im early Elki erfahrt ihr, wie ihr eure Kinder unterstützen könnt, sich ein stabiles Fundament zuzulegen, auf das sie ein Leben lang bauen können.

Eure Kinder schliessen die ersten Freundschaften und für Euch Eltern ist es ein lockerer, fröhlicher Raum um Euch auszutauschen. move2smile eben.